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Das Hüftgelenk besteht aus dem abgerundeten Hüftkopf und der schalenförmigen Hüftgelenkspfanne. Es bildet die flexible Verbindung zwischen den Beinen und dem Rumpf.

Die Kontaktflächen der beiden Knochenstrukturen ist mit einem weichen Knorpelgewebe überzogen. Die Ernährung des Knorpels sowie die Schmierung des Gelenks wird durch die von der Schleimhaut gebildeten Synovialflüssigkeit gewärleistet.

Verschiedene Ursachen bewirken eine beschleunigte Abnutzung dieses Knorpelüberzuges bis zur völligen Freilegung der Gelenkknochen. Diesen Zustand des Knorpelverlustes nennt man Arthrose.

Für die Enstehung der Arthrose sind mechanische und nicht-mechanische Ursachen verantwortlich. Allen Formen gemein ist das Beschwerdebild mit zunehmenden Schmerzen und entsprechender Bewegungseinschränkung. Die Diagnose der Coxarthrose wird durch die klinische Untersuchung und gezielte Röntgenaufnahmen bestätigt. Typischerweise finden sich eine Aufhebung oder Verschmälerung des Gelenkspalts, eine Verdichtung des unter dem Knorpel befindlichen Knochengewebes, die Bildung von lokalen Knochenaushöhlungen (Zysten) bis hin zur völligen Knochenzerstörung sowie die reaktive Entstehung von randständigen Verknöcherungen.

Im Anfangsstadium kann noch mit Allgemeinmassnahmen versucht werden die Beschwerden zu lindern (Gewichtsreduktion, Gehstöcke, Schmerzmittel, Physiotherapie etc.).

Bei jüngeren Patienten mit Hüftbeschwerden und nur leichten Arthrosezeichen im Röntgenbild sollte der behandelnde Arzt unbedingt auch an eine bislang noch zu wenig bekannte Vorform der Erkrankung gedacht werden, dem sogenannten "femoro-azetabulären Impingement-Syndrom". Diese Frühform kann in ausgewählten Fällen durch eine Gelenkspiegelung erfolgreich behandelt werden.

Ist die Arthrose aber bereits (wie in dem zweiten Röntgenbild gezeigten) sehr fortgeschrittenen Stadium, so ist in der Regel nur der künstliche Gelenkersatz als Therapie zu empfehlen.

 

hueftgelenksarthrose


hueftgelenksarthrose

 

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