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ist es, für Sie die Operation und bestimmte Untersuchungen
schmerzfrei und so sicher und angenehm
wie möglich zu machen. Wir beobachten und halten die
sogenannten Vitalfunktionen (= lebenswichtige
Körperfunktionen) wie Atmung und Kreislauf aufrecht.
Auch nach der Operation sind wir für Sie da und behandeln
Ihre Schmerzen oder sonstige Beschwerden

Spätestens drei bis vier
Tage vor dem Eingriff suchen
Sie
bitte ggf. mit dem beiliegenden
Formblatt Ihren
Hausarzt zur Durchführung
der präoperativen
Diagnostik auf. Das Ergebnis
der Untersuchung bringen
Sie dann bitte zum Eingriff
mit. Bitte sprechen Sie unverzüglich
mit uns, wenn sich bei dieser
Voruntersuchung
Auffälligkeiten ergeben
sollten.
Bitte überprüfen
Sie am Tag vor der Operation
noch einmal,
ob Sie alle Unterlagen für
die Operation vorliegen
haben. Bestätigen Sie
Ihr Kommen bzw. Ihren Termin
unter der Telefon-Nummer Ihres
operierenden Arztes.
Nehmen Sie am Vorabend der
Operation ein leichtes
Abendessen zu sich und trinken
Sie allenfalls mäßig
Alkohol. Bitte klären
Sie spätestens jetzt,
wer Sie nach
einer ambulanten Operation
nach Hause bringt und zu
Hause betreut. Die Abholung
kann ca. vier bis sechs
Stunden nach Ihrem Operationstermin
erfolgen.

Wenn Sie Medikamente gegen hohen Blutdruck regelmäßig
einnehmen, sollten Sie diese auch am OP-Tag
mit ganz wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Essen,trinken
und rauchen Sie bitte nicht!
Duschen Sie vor dem Eingriff bitte zu Hause, verwenden
Sie nach dem Duschen keine Hautcreme, nicht schminken,
bitte Nagellack entfernen!
Nehmen Sie bitte keinen Schmuck in den OP-Bereich!Zahnprothesen
bitte nur nach Aufforderung entfernen!
Tubus (Schlauch) wird in die Luftröhre eingeführt.

oder in einem Vorbereitungsraum beginnen
wir die
Vorbereitung auf die Anästhesie mit der ständigen Überwachung
Ihrer Herztätigkeit (EKG), wir messen Ihren
Blutdruck und ein Fühler zeigt uns wieviel Sauerstoff
in
Ihrem Blut ist (Pulsoximetrie). Als nächstes legen
wir
immer eine Infusion, den sogenannten Venentropf, in
eine Ihrer Arm- oder Handrückenvenen. Der weitere
Ablauf hängt davon ab, welches Anästhesie-Verfahren
mit Ihnen besprochen wurde.

(= Allgemeinanästhesie) wird Ihr Bewusstsein und das
Schmerzempfinden im ganzen Körper ausgeschaltet.
Während der gesamten Dauer des Eingriffs befinden
Sie
sich in einem tiefschlafähnlichen Zustand. Für
die
Narkose wird meist eine Kombination von unterschiedlichen
Medikamenten verwendet, die anfangs in der
Regel über den Venentropf oder eine Infusionskanüle,
im
weiteren Verlauf gegebenenfalls auch über die Atemluft
verabreicht werden. Bei etwas längeren Eingriffen
wird
nach dem Einschlafen ein Schlauch in die Luftröhre
(Tubus) oder in den Rachen (Kehlkopfmaske) eingeführt,
um Ihre Atmung zu sichern. Insbesondere der Tubus
garantiert ein hohes Maß an Sicherheit, er trennt
den
Luftweg vom Speiseweg und verhindert so, dass
Speichel, Magensaft oder Mageninhalt in die Lunge
gelangen können (Aspiration).
Aufgrund moderner Anästhesietechniken und neuer
Medikamente werden Sie bereits wenige Minuten nach
Ende des operativen Eingriffs wieder wach sein.
Möglicherweise fühlen Sie sich noch für einige
Zeit
müde oder etwas benommen. Sollten Sie Übelkeit
oder
Schmerzen empfinden, melden Sie sich bitte, wir sind
für Sie da und halten geeignete Gegenmittel bereit.

wird ein Betäubungsmittel in den mit Nervenwasser
gefüllten Raum der Lendenwirbelsäule (ca. 10
cm unterhalb
des Rückenmarks) eingespritzt: Nach einer örtlichen
Betäubung führt der Anästhesist eine dünne
Nadel in
Ihren Rücken ein, bei Erreichen des Nervenflüssigkeitsraums
wird eine kleine Menge eines Betäubungsmittels
injiziert. Dadurch wird die Schmerzempfindung in den
Beinen und im Unterbauch ausgeschaltet, die Beine
werden vorübergehend gefühllos und lahm. Auch
die
Regulationsfähigkeit des Kreislaufs wird beeinträchtigt.
Sie verlieren jedoch nicht das Bewusstsein, sondern
bleiben wach. In der ambulanten Anästhesie empfehlen
wir das Verfahren nur in Ausnahmefällen.

werden die Hand, der Arm (und ggf. die Schulter) vorübergehend
betäubt. Sie bleiben bei Bewusstsein, verspüren
aber keinen Schmerz. Falls Sie sich durch die
Atmosphäre im Operationssaal oder durch Geräusche
gestört fühlen und lieber schlafen möchten,
ist dies
durch Einleitung eines Dämmerschlafs mit Hilfe eines
Schlafmittels möglich, oder Sie verlangen nach einem
Kopfhörer und Ihrer Lieblingsmusik. Das Betäubungsmittel
(Lokalanästhetikum) wird bei der
Plexusanästhesie meist in die Achselhöhle (bei
Eingriffen
an der Schulter in den Hals) gespritzt. Es muss dann ca.
30 Minuten einwirken. Danach wird der Arm gefühllos
und zumeist schlaff. Dieser Zustand hält in der Regel
4 Stunden oder länger an. Solange verbleiben Sie bitte
in unserer Überwachung. Danach können Sie die
Praxis
in Begleitung verlassen.

sind insbesondere die IV-Regionalanästhesie, die
Periduralanästhesie und die Leitungsanästhesie
verschiedener
Nerven. Nachdem sie nicht so häufig wie die
anderen Verfahren zum Einsatz kommen, werden sie
hier nicht im Detail behandelt. Im Einzelfall wird der
Narkosearzt das von ihm vorgeschlagene Verfahren mit
Ihnen besprechen oder Sie fragen ihn danach.

Die ständige Betreuung und engmaschige Überwachung
durch Ihren Anästhesisten haben das Risiko ernsthafter
Zwischenfälle erheblich verringert. Die Risiken für
ernsthafte Komplikationen liegen heute in vielen Fällen
nicht höher als das Risiko bei alltäglichen Verrichtungen
im Haushalt oder im Straßenverkehr. Bestimmte
Vorerkrankungen oder hohes Lebensalter und andere
Umstände können das individuelle Risiko jedoch
erhöhen. Bitte besprechen Sie Ihr persönliches
Risiko mit
dem Narkosearzt und beachten Sie weitere konkrete
Hinweise zum Anästhesierisiko auf der folgenden Seite.

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